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Fachschaftskonferenz der Uni Heidelberg: bald StuRa
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Die FSK ist unter anderem Mit­glied im bundesweiten stu­den­ti­schen Dachverband fzs, in der LaStuVe (Lan­des­stu­die­ren­den­ver­tre­tung), im ABS (Aktions­bündnis gegen Studien­gebühren), im VSB (Verein für studentische Belange), im bpm (Bünd­nis für Politik- und Meinungs­freiheit) und im bas (Bundesverband ausländischer Studierender).

16.07.2012:

Durchbruch im Sitzungszimmer

Aufgrund des großen Interesses an dem Projekt musste vor dem ZFB ein absolutes Halteverbot verhängt werden
Fließend entsteht innen neues Leben ...
... in dichter Nährlösung von außen

Seit drei Semestern gibt es leichte Wasserflecken an der Decke des Sitzungszimmers im Zentralen Fachschaftenbüro (ZFB). Nur ein Hauch, gewiss, aber feucht. Während der Bürodienst anfangs meinte, das Flachdach über dem Zimmer sei undicht, ging die Verwaltung eher davon aus, das übernächtigte StudiaktivistInnen mal wieder Wahnvorstellungen hatten. Nun zeigt sich: beide hatten Unrecht!

Aus Tradition...

In solchen Fällen wird an einer forschungsstarken Uni traditionell das gemacht, was man am besten kann: Forschen. Die einen fanden so heraus, dass aufgrund der Exzellenzinitiative alle Aufmerksamkeit der Liegenschaftsabteilung darauf gerichtet sei, die Exzellenz dieser Uni in warme Räume zu bekommen und den Rest nicht zu lange im Regen stehen zu lassen. Daher sei es unwahrscheinlich, dass sich jemand um scheinbar intakte Räume, die nicht für eine Exzellenznutzung vorgesehen seien, kümmern werde. Aber man müsse gucken, dass man sobald die Ex-Ini-Ergebnisse vorlägen, sich wieder bemerkbar mache, davor tue sich nichts.
Andere hielten den Wasserfleck für ein Hirngespinst der Gattung Spinstuss Hirni, das auch wieder verschwinden werde. Untersuchungen, ob das Dach nicht doch undicht sei, seien daher überflüssig, sie könnten ja a priori nichts anderes ergeben.

... in die Zukunft

Ein mehrsemestriges Forschungsprojekt hat nun die erste These evidenzbasiert belegt: ca. 1 Liter Wasser pro Nacht dringt inzwischen bei Regen ins Sitzungszimmer. Der Wasserfleck hat sich in den letzten Wochen dramatisch vergrößert - ziemlich genau seit der Bekanntgabe der Ex-Ini-Ergebnisse 1 Tag vorm Bloomsday, dem 16. Juni. Ein Zufall kann das wohl kaum sein.

Neue Forschungsansätze

VerschwörungstheoretikerInnen machen zwischenzeitlich eine neue These stark: sie führen an, dass der Durchbruch des Wassers durch die Decke seit längerem von Außen vorbereitet wurde und dazu dienen solle, die neu eingeführte Verfasste Studierendenschaft (VS) von Anfang an als einen Chaotenhaufen zu diskreditieren. Initiiert wurde das Projekt von Simon Brenner, der u.a. ins ZFB eingeschleust wurde und immer sehr großes Interesse am Sitzungszimmer zeigte. (Aufgrund einiger unvorhergesehener Ereignisse studiert Simon zwar inzwischen in Dortmund, aber durchbrechende Decken hat er weiterhin im Blick). Das Gesetz zur Einführung der VS wurde (statt wie angekündigt am 1.Juli) am Freitag, 13.7. im Gesetzblatt veröffentlicht - der große Wasserdurchbruch ereignete sich in der Nacht vom 14.Juli (!) auf den 15.Juli. Das kann erst recht kein Zufall sein.

Der Bürodienst wird die komparative Forschungen an beiden Thesen fortführen und hat hierzu ein Exzellenzcluster "Extra-transzendente priore und posteriore Liquiditäten - Fundamentale Durchbrüche: Fließende Übergänge von Außen nach Innen zwischen Vorher und Nachher" beantragt.

 

Wir halten euch auf dem Laufenden!

 

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